PRP bei Haarausfall

Natürlich gegen Haarausfall  –  wieder mehr Haar durch PRP mit Melatonin

Wenn das Kopfhaar langsam schütterer wird, sich Geheimratsecken bilden oder die Haarstruktur deutlich dünner wird, dann fragen sich viele Betroffene: „Wie kann ich den Haarausfall verzögern“, oder „meine Haare wieder stärken?“

PRP bedeutet „Plättchen-reiches Plasma“ (engl: Platelet-Rich Plasma) und es handelt sich um das konzentrierte, angereichertes Blutplasma. Es enthält eine besonders hohe Menge an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen.

Folgende Wachstumsfaktoren sind im PRP vorhanden:

  • TGF-beta: Förderung des Zellwachstums, Gefäßneubildung
  • PDGF-AB: Stimulierung des Zellwachstums
  • bFGF: Anregung der Fibroblasten
  • IGF: Förderung der Kollagensynthese, Zellproliferation, Fibroblastenmigration
  • VEGF: Stimulierung der Endothelzellproliferation und Migration
  • EGF: Förderung der Angioneogenese, Regulierung der extrazellulären Matrixregeneration, Stimulierung der Fibroblastenmigration und Regeneration

Wie wirkt die Behandlung mit PRP-Melatonin gegen Haarausfall:

  • Wachstumsfaktoren werden freigesetzt
  • beschädigte Haarwurzelzellen werden repariert, neue Haarwurzelzellen werden angeregt
  • blutgefässbildende Zellen werden aktiviert
  • Zellen zur Blutgefässbildung werden stimuliert

Wie läuft die Therapie ab?

Im ersten Behandlungsschritt wird den Patienten je nach Indikation 10 bis 30 ml Blut aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren direkt im Anschluss an die Blutentnahme wird dann der Teil des Blutes gewonnen, der verschiedene körpereigene wachstumsfördernde Eiweiße (sog. endogene Wachstums- und Differenzierungsfaktoren) in konzentrierter Form enthält. Die Aufwertung dauert nur einige Minuten. Die so erhaltene Lösung (PRP) mit hochkonzentrierten Faktoren wird dann in die betroffene Haarregion eingespritzt. Diese sog. autologe Zellregeneration kann Haarausfall stoppen und das Haarwachstum anregen.

Welche Risiken und Komplikationen kann es bei einer Eigenblutbehandlung geben?

Korrekt und unter Einhaltung aller Hygienevorschriften durchgeführt, kann ein Risiko für Infektionen sowohl bei der Blutabnahme, als auch bei der Injektion des aufbereiteten Eigenblutes ausgeschlossen werden. Auch Unverträglichkeiten der gespritzten Substanz gegenüber sind ausgeschlossen. Es kann lediglich zu kleinen Blutergüssen und leichten Schwellungen an den Einstichstellen kommen. Diese sind aber ungefährlich und gehen innerhalb weniger Tage von selbst zurück. Es muss jedoch klar sein, dass körpereigene Substanzen mit der Zeit vom Körper abgebaut werden und somit auch der Effekt des Eigenblutes nachlässt. Aus diesem Grund sollte die Therapie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Mögliche Kontraindikationen auf einen Blick:

Schwangerschaft u. Stillzeit, Akute Hautkrankheiten, Akute Erkrankungen (bspw. Erkältung, Grippe), Hepatitis HIV, Blutgerinnungsstörungen, Autoimmunerkrankungen, Lebererkrankungen, Krebs.

Häufigkeit der Anwendung:

Diese Therapie wird bei Haarausfall mindestens 3 mal im Abstand von 1 Monat durchgeführt, um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen. Weitergehende medikamentöse Maßnahmen sind nicht notwendig.

In der Regel ist nach 8 Monaten das Endergebnis erreicht – eine deutlich sichtbare verstärkte Kopfbehaarung. Der Grund ist die Neoangiogenese, also die Neubildung von feinsten Blutgefässen, die die Durchblutung des Haarfollikels wieder steigern. Ist die Wirkung erst einmal da, hält das Ergebnis Jahre lang. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn schon bei beginnendem Haarausfall behandelt wird, bzw. wenn die Kopfhaut noch nicht sehr lang haarlos ist. Sind Haarfollikel erst einmal komplett abgebaut, hilft PRP leider nicht mehr.

Nachsorge auf einen Blick:

  • Für etwa 3 Tage keine Haare waschen
  • Für etwa 7 Tage nicht in die Sauna gehen

 Kosten einer PRP Behandlung:

Die Kosten für diese Behandlung werden in der Regel nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen erstattet.

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